250 Kilometer für Holzbau und Brandschutz

Holzbau Fassade

Christophs Reise zum Brandschutz-Bier nach Hamburg

Christoph E., ein Holzhändler aus Bielefeld, hat eine Frage zum Brandschutz. Er ist auf der Suche nach „feuerhemmend imprägniertem Holz, das für Fassaden verwendet werden kann.“, wie er sich – nicht ganz korrekt – ausdrückte. Es geht um ein Parkhaus, dessen Fassade mit senkrechten Holzbrettern verkleidet werden soll; für einen Holzhändler sicher keine alltägliche Aufgabe. Da stellt sich sofort die Frage: „… und wie geht der Brandschutz?

Christoph fährt deshalb zum Brandschutz-Bier nach Hamburg, 250 Kilometer für Holzbau und Brandschutz. Er hat in der Hansestadt studiert und genießt deshalb gerne vor der Veranstaltung noch den lauen Frühlingsabend mit einem Spaziergang an der Innenalster. Schließlich landet er pünktlich um 19 Uhr an der Adolfsbrücke im Brauhaus Joh. Albrecht, das er auch aus Bielefelds Altstadt kennt.

Natürlich lässt sich eine so grundlegende Frage nicht unmittelbar am Biertisch beantworten. Christoph lernt, dass die Lösung nicht ganz so einfach ist, wie er es sich vorgestellt hat.

Er erfährt, dass

·       er den Begriff feuerhemmend im Zusammenhang mit Baustoffen vermeiden sollte,

·       er Abweichungen vom Baurecht braucht,

·        sich die Verfahren zum Brandschutz im Nordrhein-Westfalen von denen anderer Bundesländer grundsätzlich unterscheiden und

·        sich Europäische Zertifikate nur bedingt in Deutschland anwenden lassen.

Das sind nicht unbedingt die Antworten, die er sich gewünscht hat, aber es werden die richtigen Kontakte geknüpft und Hilfestellungen gegeben für die weitere Herangehensweise.

Christoph hat das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden, eine Menge Neuigkeiten erfahren. Er hat sich gut und angeregt unterhalten und in Erinnerungen an seine Jugend geschwelgt. Er ist zufrieden. Am nächsten Tag fährt er wieder zurück nach Bielefeld, ökologisch korrekt natürlich mit dem Fahrrad.

(Foto: Holz Lumbeck GmbH)

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